Rückblicke

 

Nacht der Alexanderkirche – auf leise Weise

 Öffneten die abendlichen Besucher der Alexanderkirche am 10. November die Kirchentüren, betraten sie eine mit Kerzen und farbigen Lichtimpulsen stimmungsvoll erleuchtete Kirche.
Mit Versen in Anlehnung an Psalm 46,10 stimmte Pastor Klaus Sommer die 70 Gäste auf einen besinnlichen Abend ein:

  Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin         
  Seid stille und erkennt, dass ich bin
  Seid stille und erkennt
  Seid stille
  Seid
  (Stille)
  Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin

 

Das musikalische Programm eröffnete Nicole Seiger, die mit ihrer strahlenden Sopranstimme „Seid stille im Herrn“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy erklingen ließ und dabei einfühlsam auf dem Klavier von Kirchenmusiker Matthias Topp begleitet wurde.
Während des gesamten Abends wechselten sich Wortbeiträge (Pastor Klaus Sommer und Heike Weidhase) und verschiedene musikalische Elemente ab, so dass die Zuhörer mitgenommen wurden in eine meditativ-ruhige und entspannte Stimmung.  
Das Saxophon-Ensemble Quart+( Britta Holwitt,Thomas Kordisch,Stefan Prante) unter der Leitung von Tiko Hölz spielte Nocturnes von Mozart und ließ dabei gefühlvolle, ausdruckstarke Töne erklingen und Matthias Topp entlockte mal der kleinen, mal der großen Orgel geheimnisvolle, kontemplative Klänge .
Berührend war auch der Beitrag von  Lina Holwitt (12 Jahre), die das erste Mal vor Publikum tonsicher und mit überraschendem Volumen das „Ave Maria“ zu Gehör brachte.
Anschließend erzählte Pastor Klaus Sommer über seine Zeit im Kloster Maria Laach und einem Besuch auf der Mönchsinsel Athos und der beeindruckenden Erkenntnis, dass Stundengebete an manchen Orten ununterbrochen seit mehreren hundert Jahren gebetet werden.
Zusammen mit Matthias Topp sang Pastor Sommer aus der gregorianischen Vesper. Die vollen eindringlichen Klänge erzeugten eine feierliche, mystische Atmosphäre.
Ein weiteres Highlight an diesem Abend war der ausdrucksstarke und harmonische, exakt auf die Musik abgestimmte Tanz von Lina Holwitt.
Zum Schluss begeisterte Elli Weidhase mit einem gefühlvoll gespielten Cello-Stück, begleitet von Matthias Topp am Klavier.
Die Besucher waren bei dem anschließenden Imbiss voll des Lobes für diesen stimmungsvollen und gelungenen Abend und so blieb man noch länger bei einem Glas Wein zusammen.
Nach diesem schönen Abend gingen die Besucher entschleunigt und erfüllt nach Hause.

In der Stille angekommen
gehe ich in mich,
stehe ich zu meinen Stärken und Schwächen,
liegen mir mein Leben und die Liebe am Herzen.
In der Stille angekommen,
sehe ich mich, dich, euch und die Welt mit anderen Augen,
mit den Augen des Herzens.
In der Stille angekommen,
höre ich auf mein Inneres,
spüre ich Geborgenheit,
lerne ich Gelassenheit,
tanke ich Vertrauen. (Ernst Ferstl)

 

 

Lästern mit Luther – ein Sprachspaß dargeboten und erläutert
von Dr. Rolf-Bernhard EssigPfarrer Sommer, Dr. Essig und Jörg Czyborra

Passend zum Reformationstag präsentierte der Ausschuss für ökumenische Zusammenarbeit der ev.ref. Kirchengemeinde und der kath. Pfarrgemeinde St. Michael am Dienstagabend in der Alexanderkirche eine besondere Annäherung an Martin Luther.

Dr. Rolf-Bernhard Essig, Autor, Kritiker, Moderator und Dozent, präsentierte Humorvolles und Wissenswertes von und über den großen Reformator. Dabei wurde rasch klar, dass es vor 500 Jahren zwar noch kein Twitter gab, es aber gängige Praxis war, den potentiellen Gegner mit „Fake News“ nieder zu machen. Da durfte man in der Wortwahl nicht zimperlich sein. Dabei sind viele der wilderen Schimpftiraden und milderen Zitate gar nicht vom Meister selbst, sondern wurden ihm
von seinen Anhängern oder Gegnern in den Mund gelegt. Etwa das mit dem „verzagten Arsch, aus dem kein fröhlicher Furz kommt“. Oder die Sache mit dem Weltuntergang und dem Apfelbäumchen.
Ganz zu schweigen vom: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Alles nicht original. Auch wenn vieles davon zu den authentischen Texten passte.

Viele der uns heute als unanständig oder obszön geltenden Begriffe waren zu Luthers Zeiten völlig normal. Erst das bürgerlich-spießige 19. Jahrhundert hat aus den „Hummeln im Arsch“, die „Hummel im Hintern“ werden lassen. So gab der berühmte Humanist Erasmus von Rotterdam, der ein Zeitgenosse des Reformators war, seinen Studenten den Rat, „einen Professor beim Scheißen auf der Straße nicht zu grüßen.“ Wohl auch, weil es Toiletten nicht gab und jeder überall hin. . .

Die gut 90 Besucher in der Alexanderkirche verfolgten aufmerksam den Ausführungen des auch „Sprichwort-Papst“ genannten Essig und sangen mit ihm abschließend einen Kanon von Luther.

Alles in allem ein verflucht unterhaltsamer Abend.

 

 

Vokationsgottesdienst und CVJM-Kirchkaffee

Am 15. Oktober fand in der Alexanderkirche das erste Mal ein Vokationsgottesdienst statt. 17 Lehrerinnen und Lehrer erhielten nach einer Vokationswoche bei der Lippischen Landeskirche die Befähigung, evangelischen Religionsunterricht an Schulen zu erteilen.
Landespfarrer Andreas Mattke hielt die Predigt und Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses inszenierten ein Anspiel, das Einblicke in die geleistete
Arbeit des Kurses gab. Da die Kollekte des Gottesdienstes für die Arbeit des CVJM-Oerlinghausen bestimmt war, bereiteten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des CVJM im Gemeindehaus ein Kirchkaffee vor. Frisch belegte Brötchen, Kaffee und Tee mundete den meisten Besuchern. Vielleicht auch deshalb, weil der Gottesdienst unter dem Thema „Reformation“ doch ein wenig lang war. Da tat eine Stärkung richtig gut, zumal einige Teilnehmer mit ihren Angehörigen aus dem östlichen Lipperlandbzw. aus dem Wiehengebirge
kamen. Schön waren auch die Begegnungen mit CVJMern aus anderen Vereinen, die „ihre“ Lehrerinnen oder Lehrer zum Vokationsgottesdienst
in Oerlighausen begleiteten.
Eine gelungene Aktion, die allen, Besuchern wie Helfern des CVJM, viel
Freude gemacht hat.

 

„We tak a cupa kindness here for days of auld lang syne“
– Lippisch? Schottisch? Zusammen!
Der Duft von Wildschwein, der                  
Klang von Dudelsäcken, das Lächeln
auf den Gesichtern von Klein und Groß – es war ein unvergessliches Dorffest rund um die Lipperreiher
Kirche. Kilt war Kult, die „Celtic Highlanders                                   Band,Pipes and Drums“ spielten sich mit Scottish
Folk und Humor von Dirigent David Clarke in die Herzen. Die Geheimnisse des Single Malt, von Horst Diekhof aufgedeckt, fanden ebenso viele Freunde wie die     
„Lowland-Games“ mit Wettbewerben
wie Baumstammtragen und Riesen-Dart, die unsere Jugendmitarbeiter und Konfirmanden vorbereitet
hatten. Ein Turbo-Kaffeestuben-Team versorgte den großen Andrang fix und freundlich mit den köstlichen Kaffee-
und Kuchenspenden. Die drei Sonnenstunden dieses Sonntags brachten etwa 500 Menschen zusammen. Sie feierten den 3. Geburtstag des LiLi-Marktes, für den sich so viele Bürger stark machten und machen und die
Einweihung eines offenen Bücherschrankes,
für den sich Ralf Struthoff vom LiLi-Vereinsvorstand
so lange eingesetzt hatte, und der jetzt als Spende der Oerlinghauser
Stadtwerke das Herz Lipperreihes noch ein wenig freundlicher macht.
Möglich wurde das Zusammensein für Alt und Jung durch viele Gaben – an Material und Mitarbeit. Durch Einsatz von LiLi-Aktiven, AWO-Mitgliedern und engagierten Gemeindegliedern. Zusammen geht einfach mehr.
Herzlichen Dank dafür!

 

 

Eine Heimat für Insekten

Fünf Dienstage haben die Jungen und Mädchen vom Teenkreis gebraucht, dann war es fertig: das Insektenhotel. Sie haben geplant, Zapfen gesammelt, gesägt, geschmirgelt, gehämmert, geschraubt
und gebohrt. Jetzt steht es im Garten vom
Gemeindehaus an der Alexanderkirche und wartet darauf, dass die Bewohner einziehen.
Im nächsten Frühjahr, so ist es geplant, wollen wir Blumen aussäen,
damit die Insekten auch angelockt werden. Und dann können
wir hoffentlich beobachten, wie es da im Insektenhotel kribbelt
und krabbelt.
Ein herzlicher Dank gilt Andreas Tono, der die Kinder beim Bauen
unterstützt und ihnen gezeigt hat, wie man die verschiedenen Werkzeuge
benutzt. Susanne Tono

 

Juist-Freizeit des Frauenkreises I


Wir, der Frauenkreis I unserer Gemeinde,haben in der Zeit vom 04.-11.09.2017
wieder einmal eine Freizeit miteinander verbracht. Wie konnte das Ziel anders
heißen als die Nordseeinsel Juist, wo wir schon einige Male als gern gesehene
Gruppe im Inselhospiz willkommen geheißen wurden. Insgesamt waren wir 22 Teilnehmerinnen, von denen auch je eine aus Helpup, Sennestadt und Detmold kamen, alles in allem eine fröhliche Gemeinschaft.
Unsere Tage begannen jeweils mit Gymnastik und Lach-Yoga, was aber nicht bedeutete, dass wir sonst nichts zu lachen gehabt hätten. Nach dem reichhaltigen Frühstück gingen wir mit einer kurzen Andacht, die diesmal unter „Irischen Segenswünschen“ stand, in den Vormittag.
Die Dorfmitte mit erstaunlich vielen kleinen Geschäften wurde immer wieder
gern erkundet, das Konzert auf dem Kurplatz am Vormittag gern gehört. Ansonsten führten gepflasterte Wege durch die Dünen, aber auch zur Promenade. Ebenso waren Strandwanderungen am Meeressaum entlang angesagt, um dem gesundheitlichen Aspekt gerecht zu werden, im Zweifelsfall mit Kaffee und Kuchen!
Am Abend versammelten wir uns zu einer Andacht, die unter dem Thema Heimat – Migration stand.
Regelrechte Völkerwanderungen oder auch Vertreibungen gab es schon seit urdenklichen Zeiten. Vom Mittelalter bis zur Neuzeit, etwa 14./15. Jahrhundert begann der Zerfall des Römischen Reiches. Die Neuzeit war geprägt durch besondere Erfindungen, u.a. 1445 der Buchdruckerkunst, durch die Entdeckun1492 Amerikas durch Christoph Kolumbus und durch besondere Ereignisse, allen voran der Reformation.
Es setzte uns in Erstaunen, dass gerade das Alte Testament voll von Geschichten der Migration aller Arten ist. Da mussten Adam und Eva ihre Heimat, das Paradies, verlassen. Nicht aus Sorge vor Hunger und Krieg, sondern durch Ungehorsam. Abraham wurde von Gott aufgefordert,
sein Vaterland und damit seine Heimat, aufzugeben, um in ein neues Land zu
gehen, das Gott ihm zeigen wollte. Abraham nahm alle Strapazen auf sich
und ging, er fand mit seiner gesamten Sippe eine neue Heimat. So setzt sich die Geschichte fort über Jakob, der seinen Sohn in Ägypten wiederfindet,
bis hin zur Flucht der Hebräer aus Ägpyten in das gelobte Land.
Unser Interesse galt vornehmlich Naemi und ihrer Familie. Es herrschte große
Dürre in Juda, die viele Menschen in die Flucht trieb. So machten sich auch Elimelich, seine Frau Naemi und die beiden Söhne Machlon und Kiljon auf. Sie
flohen vor der Hungersnot in Bethlehem nach Moab. Vielleicht wären sie geblieben, wenn nicht der Ehemann Naemis und Vater der Söhne gestorben wäre.
Naemi war voller Trauer, er war der Ernährer der Familie, aber sie gab nicht auf. Die beiden Söhne übten ihren Beruf als Schmiede aus und sicherten so die Lebensgrundlage sowohl der Mutter als auch die ihrer beiden moabitischen
Frauen Orpa und Ruth, denn sie hatten inzwischen geheiratet.
Doch das Glück war ihnen nicht hold. Nach 10 Jahren starben auch die Söhne
Machlon und Kiljon, sodass Naemi mit ihren beiden Schwiegertöchtern
allein zurückblieb. Sie empfahl einer jeden, in das Haus ihrer Mutter zurückzugehen. Sie könnten eine neue Familie gründen. Opra war tief
unglücklich, weinte bitterlich, aber ging. Ruth dagegen bleib
bei der Schwiegermutter: „Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen
und von dir gehen soll. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen, wo du
bleibst, da bleibe ich auch, den dein Volk ist auch mein Volk und dein Gott ist auch mein Gott.“
So machten sich die beiden Frauen auf den Weg zurück nach Bethlehem und
waren überwältigt, dass nach den vielen Jahren der Trennung von Freunden, sie mit Freude wieder aufgenommen wurden.
Beide Frauen hatten somit ein neues Zuhause in Geborgenheit und damit eine
neue Heimat.
Die Geschichte kann im AT im Buch Ruth gut nachgelesen werden.
Unsere Teilnehmerinnen der Freizeit sind noch vor dem großen Sturm wohlbehalten in Oerlinghausen, unserer Heimat, dankbar und glücklich wieder angekommen.
(Erika Weber)

 

 

Die Chorfreizeit des Kinder- und Jugendchors

Am Freitag, den 16.09.2017, trafen wir Kinder und Jugendlichen des Chors uns
um 16 Uhr am Gemeindehaus. Mit vier Autos fuhren wir von dort aus nach Lippstadt zum Vinzenzkolleg, wo wir von Pater Hans-Georg Radina begrüßt wurden und dann unsere Zimmer bezogen. Die meisten von uns übernachteten auf dem Dachboden mit einem richtig gemütlichen
Bettenlager, andere bekamen Zimmer im Stockwerk unterhalb. Mit dabei
waren außer uns Jugendlichen unser Chorleiter Matthias und die Mütter Katharina und Britta und manchmal besuchte uns auch Nicole.
Nachdem wir alles ausgepackt hatten, trafen wir uns zur ersten Probe im Speise und Gemeinschaftsraum und nach der erfolgreichen Probe gab es Abendbrot.
Am nächsten Morgen aßen wir um 8 Uhr Frühstück, danach war wieder Proben angesagt. Nach einer langen und anstrengenden, aber auch schönen Probe haben wir eine große Portion Spaghetti zum Mittag gegessen. Dann machten wir uns fertig und gingen zusammen in die Stadt. Matthias hatte eine Stadtrally vorbereitet, die wir nun in Dreiergruppen bewältigen mussten. Es waren auch einige schwere Fragen über Lippstadt gestellt, die es zu beantworten galt. Zum Glückkonnten wir auf der Suche nach den richtigen
Antworten bei richtig schönem Wetter durch die Fußgängerzone laufen. Und
zum Abschluss hat Matthias uns allen zur Belohnung ein Eis spendiert!
Als wir wieder im Vinzenzkolleg angekommen waren, stand wieder eine Probe
auf dem Plan. Nach dem Abendessen verkündete Matthias die Gewinner der
Rally. Diese durften sich als Erste einen der vorbereiteten Preise aussuchen.
Aber auch die zweiten, dritten und vierten Plätze bekamen einen Preis. Später
spielten wir noch Gemeinschaftsspiele. Vor allem das Pantomime-Spiel, für das Nicole Karten mit Begriffen vorbereitet hatte, machte uns allen viel Spaß.
Am Sonntagvormittag um 11 Uhr war der große Auftritt. Wir gingen also direkt
nach dem Frühstück zur Elisabethkirche, wo wir erst einmal eine Generalprobe machten. Immer mehr Leute kamen in die Kirche herein, zuletzt
waren fast alle Bänke gefüllt und der Auftritt begann. Es lief alles nach Plan
und der Gottesdienst wurde ein voller Erfolg. Danach machten wir noch ein Gruppenfoto und gingen zurück. Leider war das Wochenende dann schon vorbe und wir mussten die Heimfahrt nach Oerlinghausen antreten. Es war eine wunderschöne Zeit, wir alle hatten viel Spaß und hoffen, dass im nächsten Jahr wieder so eine tolle Freizeit zusammen mit unserem Chorleiter Matthias stattfinden wird!
– Lina und Julie Holwitt –

 

Konfi Castle 2017


KonfiCastle – das bedeutet ein Wochenende
unterwegs sein, ein Wochenende
Spiel und Spaß und ein Wochenende Gott
erleben.
Am 6. September diesen Jahres war es
wieder soweit und unsere Katechumenen
haben sich zusammen mit einigen Betreuern
aus der Jugendarbeit in einem Reisebus
auf den Weg zum Kloster Hardehausen gemacht.
Wer bei dem Wort „Kloster“ nun sofort an
eine alte, dunkle Ruine und dicke Spinnenweben
in den Ecken denkt, der liegt weit daneben. Das Kloster Hardehausenwird inzwischen seit vielen Jahren als Jugendhaus
genutzt und eine gute Basis für ein lustiges, spannendes und vor allem
besonderes Wochenende.
Denn an diesem Wochenende geht es darum, für eine kurze Zeit aus dem normalen Alltag auszusteigen, Neues zu entdecken und Gemeinschaft zu haben. Das Rahmenprogramm für diese Zeit bilden eine Vielzahl von Workshops, Sportangeboten und gemeinsamen Gottesdiensten
In diesem Jahr stand das gesamte Konfi- Castle unter dem Thema „IGW“ und, anders als zunächst von einigen Teilnehmern vermutet, handelte es sich bei dieser Abkürzung nicht etwa um die eines Energiekonzerns, sondern um die Abkürzung für „Ich, Gott, Wir“. An den drei gemeinsamen  Tagen wurde jeweils ein Baustein dieses Mottos behandelt und besprochen:
„Ich – Wer bin ich eigentlich?“ – „Gott – Wer ist Gott?“ – „Wir – Wie sieht eine Beziehung und ein Leben mit Gott aus?“.
Um neben der schweren Kopfarbeit für etwas Entlastung zu sorgen,
standen auch Spiel und Spaß mit auf der Tagesordnung. So konnten
die Teilnehmer nicht nur jeden Tag Schwimmen, Basketball, Fußball
oder Wikinger-Schach spielen, sondern auch Bogenschießen oder
einfach eine Runde Kegeln.Am letzten Tag des KonfiCastle, im großen
Abschlusskreis auf der Wiese vor dem Kloster, sind sich Teilnehmer und
Mitarbeiter einig – es war ein gelungenes Wochenende, das auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird!!
Jasper Pape

Bergstadttheater auf der Kirchwiese
Oerlinghauser Schulgeschichten
mit den Kindern der Kinderkantorei
Bei herrlichem Sonnenschein hatten sich ca. 250 Besucher auf der Kirchwiese an der Alexanderkirche eingefunden, um eine Zeitreise durch die Oerlinghauser Schulgeschichte zu erleben.

Die Laiendarsteller hatten die einzelnen Szenen von 1767 bis heute eindrucksvoll inszeniert und recherchiert.
Clown Moritz (Silja Ober) erheiterte mit seinen Einlagen nicht nur,
sondern verknüpfte die Szenen durch seine Zeitsprünge.
Kindern und Erwachsenen wurde auf unterhaltsame Weise die Historie in und um die Schule in Oerlinghausen nahe gebracht
Besonders der so genannte „Fensterstreit“, bei dem sich ein Nachbar
über die Geräuschbelästigung durch singende Kinder beschwerte,
war dank der Mitwirkung der Kinder der Kinderkantorei amüsant dargestellt.
Kantor Voss, in Person von Kirchenmusiker Matthias Topp, setzte sich vehement gegen den unliebsamen Nachbarn durch.
Dass neben dem Lernen auch die Entspannung einen hohen Stellenwert hatte,
erlebten die Zuschauer bei der Szene des ersten Schulfestes, das 1805
im Beisein der Fürstin Pauline auf der Kirchwiese stattgefunden hatte.
Gabi Irrgang und ihre Ballettgruppe erfreuten mit ihrer Darbietung
in historischen Kostümen sowohl die Fürstin als auch die Zuschauer.
Mit viel Liebe zum Detail erlebten die Besucher einen unterhaltsamen
und informativen Nachmittag in der historischen Kulisse unterhalb
der Alexanderkirche.
Heike Weidhase

Sommerkonzert am 18. Juni
Beeindruckend war es, alle Chöre in Aktion zu erleben. Wir  haben es genossen und danken allen aktiven Sängern und Musikern unter der Leitung von Friedrich Hultsch, Janine Dahlmann und Matthias Topp.
Unsere Musiker bieten im Oktober einen Tag der Kirchenmusik
(voraussichtlich am Samstag 07. Oktober) an und freuen
sich über Interessierte, die einmal schnuppern wollen.

Bilder von Chorkonzert

 

Schön war es,
das Sommerfest im Ev. Altenzentrum am 10. Juni 2017.

Eröffnung des Sommerfestes vom Mitarbeiterchor mit Pastor Gronemeier Begleitet wurde das Fest mit Blasmusik der Feuerwehrkapelle Oerlinghausen

Sonnenschein lockte viele nach draußen, ein reichhaltiges
Kuchenbuffet (selbstgebacken von den Mitarbeitern)
sowie Bratwurst vom Grill und eine griechische Gyrospfanne
sorgten für Wohlbefinden und ein buntes Programm
gestaltet von den Mitarbeitern, derFeuerwehrkapelle und dem Alleinunterhalter Klaus Sieveke rundeten den Nachmittag ab.
Wir danken allen Beteiligten!
Termine für die kommende Zeit entnehmen Sie bitte der
Hauszeitung des Altenzentrums.

CVJM Treff
In den letzten beiden CVJM-Treffs hatten
wir Besuch.Im Mai war Gunnar Garms zu Gast, der
Öffentlichkeitsreferent von „Open Doors“,
einer Organisation, die auf Christenverfolgung
in vielen Ländern hinweist. Mit ihren Projekten
wollen sie bedrängte Christen darin unterstützen
und ermutigen,trotz Verfolgung ihr Christsein zu leben,
ihre Gemeinden zu stärken und auch in einer feindlich
gesinnten Umwelt das Evangelium zu verkünden.
Im CVJM-Treff berichtete Gunnar Garms über die Situation
der Christen im Irakund im Iran. Auf die Frage, was wir hier
in Deutschland für diese Menschen tun können, lautete die Antwort:
„in erster Linie beten“.
Dann natürlich auch für die Arbeit von Open Doors vor Ort spenden
oder sich bei Petitionen beteiligen.
Wer möchte, kann sich über die Open Doors Arbeit im Internet unter
www.opendoors.de informieren. Interessierte
können dort das kostenlose Monatsmagazin bestellen.
Im Juni besuchte uns Alexander Driedger,
der neue Mitarbeiter beim CVJM-Kreisverband.
Er legte dar, was die Kinder und Jugendarbeit von Kirche und CVJM
unterscheidet von der Vereinsarbeit von anderen Organisationen
und berief sich dabei auf die „Pariser Basis“ des CVJM,
in der es heißt: „Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck,
solche jungen Männer miteinander zu verbinden,
welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland
anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam
danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter jungen Männern
auszubreiten.“
Mittlerweile wurde das Wort „Männer“ durch „Menschen“ ersetzt.
Der Sinn unserer Kinder- und Jugendarbeit liegt nicht nur darin,
den Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit zu bieten
mit viel Spaß und Action, sondern sie bekannt zu machen mit dem Evangelium,
der Guten Nachricht von Jesus, dem Retter der Welt, damit ihr Leben
gelingt und zu einem guten Ziel führt.

Wir sind Filmstars!
Am Dienstag, dem 20. Juni, waren die
Jungschar und der Teenkreis aus dem
Pfarrbezirk 1 ins archäologische Freilichtmuseum
eingeladen. Dort wurde ein Film für Schulen gedreht,
der das Leben in der Steinzeit veranschaulichen soll.
Die Mädchen und Jungen waren Feuer und Flamme,
in diesem Film mitzuwirken und haben ihre Sache gut gemacht.
Unter der Anleitung des Museumspädagogen Marcus Coesfeld
machten sie Perlen aus Ton, die dann im Feuer gebrannt wurden,
sie mahlten Mehl mit Steinen, kneteten anschließend den
Brotteig und buken die leckeren Brotfladen auf offenem Feuer.
So erfuhren sie aus eigener Anschauung, wie mühsam

Filmstarsdas Leben der Steinzeitmenschen war.
Das Filmteam aus Münster hatte sichtlich Vergnügen an den aufgeweckten Kindern und beantwortete gern die neugierigen Fragen zu Kamera und Mikrofon.

Im Oktober soll der Film fertig sein und dann werden die Jungen und Mädchen sich an einem Dienstagnachmittag bewundern.

 

Gemeinsam unterwegs                                                                                
– ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag
Gemeinsam unterwegs, unter diesem Motto stand der
ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag auf der
wunderschönen Kirchwiese unterhalb derAlexanderkirche.
Mehr als hundert katholische
und evangelische Christen feierten
gemeinsam Pfingsten. Pfarrer Michael Karsten und Pfarrer Klaus
Sommer beschrieben in ihrer gemeinsamen     
Predigt das Gefühl von Pfingsten.
Immer wenn wir uns neu begegnen
oder sich neue Möglichkeiten auftun
wird Gottes Geist unter uns lebendig
Auch wenn wir als Christen über unseren
Tellerrand schauen und gemeinsam neue
Wege beschreiten, lassen wir uns im
wahrsten Sinne des Wortes Be-Geistern.
Gemeinsam als Christen auf dem Weg,
das ist ein Gefühl wie Pfingsten.
Nach dem Gottesdienst wurde zum geselligen Beisammensein auf dem Kirchplatz eingeladen.
Der nächste ökumenische Gottesdienst
findet am Reformationstag, den 31. Oktober
um 11:00 Uhr in der Alexanderkirche statt.